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Landkreis WaldshutAbfallwirtschaft
Landkreis
Waldshut

Grünabfall

Allgemeine Infos

  • Grünabfälle (keine Küchenabfälle) können im Landkreis Waldshut bis zu 2 m³ kostenfrei auf den Recyclinghöfen zu den Öffnungszeiten abgegeben werden
  • Darüber hinaus gibt es im Landkreis Waldshut zwei Kompostieranlagen, in denen Grünabfälle (jedoch keine Küchenabfälle), auch bei Mengen über 2 m³ kostenpflichtig abgegeben werden können und die dort zu einem hochwertigen Kompost verarbeitet werden. Eine Anlage befindet sich in der Gemeinde Küssaberg (Gewerbegebiet Ettikon), die andere in Obersäckingen (Stadt Bad Säckingen). Die Anlage in Küssaberg wird zu 100% vom Landkreis betrieben. An der Kompostanlage in Obersäckingen ist der Landkreis Waldshut zu 50 % beteiligt. Beide Anlagen erzeugen einen gütegesicherten, überwachten Kompost, der unter der Bezeichnung "Unser Kompost" vermarktet wird.
    Annahmestellen hier
  • Neben den beiden Kompostieranlagen gibt es noch neun, über den Landkreis verteilte dezentrale Grünschnittsammelstellen. Auf diesen Grünschnittsammelstellen können, wie bei den Kompostieranlagen auch, Hecken und Rasenschnitt, Abraum von Beeten, Balkonpflanzen, Laub und Baumholz abgegeben werden. Die Sammelstellen sind (bis auf Sankt-Blasien/Menzenschwand und Grafenhausen) Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen sind die Anlagen geschlossen. Das Sammelgut wird gehäckselt, kompostiert sowie im Sinne der Bio AbfV hygienisiert und in dieser Form auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht. Die Anlieferung des Grünschnitts ist auch hier bis zu einem Volumen von 2 m³ kostenfrei. Größere Mengen sind kostenpflichtig und müssen in die ausliegenden Anlieferlisten/-belege eingetragen werden.
  • Auch vom Buchsbaumzünsler und von der Miniermotte befallene Pflanzenteile dürfen auf den Recyclinghöfen und Kompostanlagen angeliefert werden. Da der gesammelte Grünschnitt unmittelbar nach der Sammlung kompostiert wird, ist gewährleistet, dass die Schädlinge im Kompostierungsprozess abgetötet werden.
    Wichtiger Hinweis: Da die dezentralen Grünschnittsammelstellen nicht kontinuierlich überwacht werden, wie die Kompostanlagen in Küssaberg und Bad Säckingen, darf von der Miniermotte oder vom Buchsbaumzünsler befallenes Material hier nicht abgegeben werden!
  • Die Ambrosia-Pflanze muss jedoch in einer Plastiktüte luftdicht verpackt über die Restmülltonne entsorgt werden, um eine Weiterverbreitung der hochallergenen Pflanze zu verhindern.

Ansprechpartner

  • Frau Alexandra Guggenberger
    Tel. (07751) 86-5411,

Das DARF in den Grünschnitt

Das DARF NICHT in den Grünschnitt

Sie sind unsicher, wo Ihr Grünabfall hingehört – schauen Sie ins Abfall-ABC

Grünschnitt und Biotonne

Warum die Biotonne eine wertvolle Ergänzung/Alternative zur Grünschnittsammelstelle ist:

Unser Kompost

Gütezeichen KompostUnser Kompost ist gütegesichert; was heißt das? Unser Kompost wird durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) regelmäßig geprüft. Unabhängige Prüflabore überwachen laufend die Qualität von „Unser Kompost“ und sichern damit einen hohen Produktionsstandard hinsichtlich folgender Kriterien:
  • Hygiene
  • Fremdstoffe
  • Pflanzenverträglichkeit
  • Rottegrad
  • Wassergehalt
  • Organische Substanz
  • Schadstoffgehalte
  • Angaben zur Deklaration

Was sind die Vorteile von „Unser Kompost“?
Unser Kompost" findet im Gartenbau ebenso Verwendung wie bei Rasenanlagen und beim Anbau von Sträuchern.

Unter Gebühren/Gebührenpflichtige Entsorgung finden Sie die Preisliste für:

  • "Unser Kompost"
  • weitere Angebote wie Rindenmulch, Hackschnitzel und Blumenerde
  • kostenpflichtige Anlieferungen (z. B. mehr als 2 m³ Grünabfall)

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FAQ Grünabfälle

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Warum darf ich kein Fallobst oder Gemüseabfälle zur Grünkompostierung bringen?

Fallobst und Gemüseabfälle enthalten oft sehr viel Wasser, welches dann als Sickerwasser aufgefangen, aufwändig gereinigt und dann Richtung Kläranlage verbracht werden müsste. Dafür sind Grünkompostierungsanlagen jedoch nicht ausgelegt. Außerdem locken diese Abfälle oft unerwünschte tierische Gäste an. Deshalb müssen sie über die Bio- oder Restmülltonne entsorgt werden.

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Warum darf ich als Bürger nicht mehr als 2 m³ Grünschnitt abgeben, auch wenn mein Garten sehr groß ist und ich teilweise wesentlich mehr Grünschnitt habe?

Auch bei entsprechenden Gewerbebetrieben fällt sehr viel Grünabfall an, und dieser ist kostenpflichtig. Da bei größeren Mengen die Recyclinghofbetreiber nicht unterscheiden können, ob Sie nur ein Bürger mit extrem großem Garten oder eben Gewerbetreibender sind, wurde die Grenze von 2 m³ als „haushaltsüblich“ gezogen. Der Kreistag hat vor vielen Jahren beschlossen, dass Anbietermengen von bis zu 2 m³ als haushaltsübliche Menge kostenfrei sind. Hierdurch wird insbesondere auf Recyclinghöfen verhindert, dass die dortigen Grünschnitt-Container durch wenige Großanlieferer vollständig befüllt, werden und dann andere Anlieferer abgewiesen werden müssen.

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Warum darf ich vom Buchsbaumzünsler und der Miniermotte befallene Pflanzen nur zu den Grünkompostanlagen in Küssaberg und Bad Säckingen bringen?

Im Gegensatz zu den Kompostanlagen in Küssaberg und Bad Säckingen, werden auf dem normalen Hauskompost in der Regel nicht die erforderlichen Temperaturen erreicht, um diese Schädlinge unschädlich zu machen. Die dezentralen Grünschnittsammelstellen werden von privaten Betreibern geführt, allerdings nicht kontinuierlich überwacht, wie die Anlagen in Küssaberg und Bad Säckingen. Deshalb darf befallenes Material aus Sicherheitsgründen hier nicht abgegeben werden.