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Umwelterklärung EMAS

Landrat KistlerSeit 2003 beteiligt sich die Kreismülldeponie Lachengraben am Umweltmanagementsystem (EMAS) der Europäischen Union. Für die erfolgreiche Teilnahme wurde die Deponie in die europaweite Liste zertifizierter Betriebe eingetragen.

Inzwischen hat sich die Deponie zum sechsten Mal der Überprüfung ihres Managementsystems und der Umweltbetriebsprüfung gemäß EMAS III gestellt. Auch dieses Mal wurde die Funktionsfähigkeit des Systems bestätigt und die Leistungen für eine Verbesserung des Umweltschutzes im Deponiebetrieb mit der Zuerkennung des EMAS-Zertifikates gewürdigt.

Die vorliegende Schrift Umwelterklärung EMAS 2020 ist ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagementsystems, weil damit die Pflicht des Deponiebetriebes zur Information der interessierten Öffentlichkeit erfüllt wird. In knapper Form stellt die Broschüre anhand der in EMAS III vorgegebenen Kernindikatoren und weiterer Kennzahlen alle wesentlichen Umweltfragen vor, die im Zusammenhang mit den Tätigkeiten, den Produkten und den Dienstleistungen im Rahmen des Deponiebetriebes entstehen. Zeitreihen geben ebenso Auskunft über die bisherige Entwicklung der Umweltleistungen des Deponiebetriebes, wie die Nennung eines geeigneten Umweltprogramms eine Vorstellung davon gibt, welche Umweltleistungen die Deponie in den nächsten drei Jahren erbringen will.
Durch konsequente Umsetzung der in EMAS gesteckten Ziele ist es dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft in den vergangenen 17 Jahren gelungen, die Umweltwirkungen der Deponie Lachengraben insbesondere in folgenden Bereichen zu verbessern:
Reduzierung des Sickerwassers, Optimierung des Grundwasserschutzes, Optimierung der Gasverwertung, Optimierung des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherheit, Energieeinsparung beim Betrieb der Deponie.

Die Umsetzung des Umweltmanagementsystems lebt von der Beteiligung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Eigenbetrieb und auf der Kreismülldeponie. Ihnen danke ich für ihr großes Engagement. Der Lohn für die Mühe ist die neuerliche Zertifizierung der Deponie nach EMAS. Sie ist Garant und Ansporn zugleich, den kontinuierlichen Verbesserungsprozess weiterzuführen.

Erweiterung Deponie Lachengraben - Dokumentation der Bauabschnitte

Einweihung des Bauabschnitts IVa am 06.11.2020 Deponie Lachengraben Auf der Kreismülldeponie Lachengraben bei Wehr wurde am 06.11.2020 der neue Betriebsabschnitt (BA) IVa eingeweiht.

Der Bau des BA IV a wurde notwendig, da der bisherige Ablagerungsbereich im BA III inzwischen verfüllt ist. Rechtzeitig vor der Verfüllung des BA III hatte der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft mit der Planung und dem Bau des neuen BA IV a begonnen. Die Baumaßnahmen begannen bereits im Jahr 2017 und dauerten bis November 2020, dem Zeitpunkt der Fertigstellung.

Nachfolgend finden Sie Unterlagen, die die einzelnen Bauabschnitte bis zur Einweihung dokumentieren:

Nationale Klimaschutzinitiative NKI

Klimaschutzprojekte auf den Kreismülldeponien Lachengraben, Lottstetten, Tiengen und Münchingen:

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Waldshut ließ in den Jahren 2016 und 2017 im Rahmen von vier Studien das Potential zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf der sich in Betrieb befindenden Deponie Lachengraben, Wehr, sowie auf den stillgelegten Deponien Lottstetten, Tiengen und Münchingen schätzen.
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen, Voruntersuchungen und von Gasabsaugversuchen wurden in Potentialstudien zusammengefasst. Es wurden technisch und wirtschaftlich sinnvolle Aspekte betrachtet, um die Gasabsaugung- und -behandlung auf den Deponien zu optimieren. Die Ergebnisse fließen in die daran anschließenden Planungs- und Ausführungsschritte ein.

Diese Maßnahmen wurden im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ im Förderbereich „Reduzierung der Treibhausgasemissionen von stillgelegten Siedlungsabfalldeponien“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Förderkennzeichen lauten 03K04308 und 03K04309.

Der Projektträger Jülich setzt die „Förderung von Klimaschutzprojekten“ für das BMU um. Die Kosten für die vier Potentialanalysen betragen 77.729,79 € und werden vom Projektträger mit 50 % gefördert.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft hat über die erzielten Erkenntnisse und die geplante Umsetzung in den beigefügten Dokumenten berichtet.